Wohnen
Das Wohnquartier Agnes-Miegel-Straße in Wuppertal besteht aus neun Wohngebäuden: vier Punkthochhäuser, davon drei Acht-Geschosser und ein Zehn-Geschosser, sowie fünf viergeschossige Riegelbauten mit je zwei Hauseingängen. Das Quartier umfasst 318 Ein- bis Vier-Zimmerwohnungen auf insgesamt 19.930 qm. Die Gebäude stammen aus den späten 1960er Jahren und sollen in mehreren Bauabschnitten zu einem klimaneutralen Wohnquartier saniert werden.
Der eigentlichen Sanierungsplanung wurde die Erstellung eines Quartier-Energiekonzeptes vorgeschaltet. Dieses hatte zum Ziel, verschiedene Optionen der regenerativen Wärme- und Energieerzeugung am Standort aufzuzeigen und unter den Aspekten der Energieeffizienz, des CO2-Ausstoßes, des Investitionsvolumens und der Gesamtwirtschaftlichkeit zu bewerten.
Bearbeitungszeitraum: Mai bis Oktober 2022
Standortanalyse
Systemvorschläge
Systemanalyse und - Systembewertung
Kostenermittlung
Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
Dokumentation und Ergebnispräsentation
Das Studentenwohnheim in der Gerokstraße 38 in Dresden ist ein freistehendes, voll unterkellertes Wohnhochhaus mit 15 Geschossen, von denen 14 als Wohngeschosse genutzt werden. Das Gebäude wurde im Jahr 1970 errichtet und im Rahmen des Projekts umfassend grundsaniert. Es verfügt über einen Personenaufzug sowie einen Feuerwehraufzug.
Das Gebäude stellt eine Variante eines in dieser Zeit verbreiteten und mehrfach modifizierten Wohnungsbautyps dar. Die Grundrissabmessungen betragen ca. 36,5 × 19,5 m. Die Gebäudehöhe liegt bei ca. 44 m über Oberkante Gelände bzw. ca. 47 m im Bereich des Treppenhausturms. Der Baukörper gliedert sich in ein Kellergeschoss, ein Erdgeschoss, 14 Obergeschosse sowie ein begehbares Drempelgeschoss. Die Technikräume sind überwiegend im Kellergeschoss angeordnet.
Die Fertigstellung des Projekts erfolgte innerhalb des abgestimmten Kostenrahmens sowie des vorgesehenen Planungs- und Bauzeitraums. Grundlage hierfür waren eine sorgfältige Planung, eine kontinuierliche Abstimmung und die konstruktive Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten. Durch eine präzise Fachplanung konnten potenzielle Herausforderungen frühzeitig erkannt und geeignete Lösungen umgesetzt werden, wodurch ein reibungsloser Projektablauf sichergestellt wurde. Die Übergabe an den Nutzer erfolgte im März 2025.
Planung und Bauüberwachung (HOAI-Leistungsphasen 2-8) der haustechnischen Anlagen für die ALG 1, 2, 3, 7 und 8
Am Standort Pappelweg 33–35 in Wernigerode wurde ein besonders energieeffizientes Wohngebäude im Standard eines KfW-Effizienzhauses 55 geplant und umgesetzt. Neben dreifach verglasten Fenstern umfasst das energetische Konzept eine hocheffiziente Wärmedämmung der gesamten thermischen Gebäudehülle.
Zentrales Element des Energiekonzepts ist die auf solarer Nutzung basierende Wärme- und Energieversorgung. Auf dem Dach sind sowohl Photovoltaikmodule zur Stromerzeugung als auch Solarthermiemodule zur Wärmegewinnung installiert. Die erzeugte Wärme wird in vier großvolumigen Pufferspeichern gespeichert und zur Trinkwassererwärmung sowie zur Heizungsunterstützung genutzt. Die Anlagen sind so ausgelegt, dass der Wärmebedarf für einen Zeitraum von bis zu zwei Wochen abgedeckt werden kann. Bei geringer Sonneneinstrahlung und niedrigen Außentemperaturen wird das System durch eine CO₂-neutrale Holzpelletanlage ergänzt. Der durch die Photovoltaikanlage erzeugte Strom wird den Mietern direkt zur Verfügung gestellt. In den Monaten April bis Oktober kann die Wärmeversorgung des Gebäudes vollständig solar und autark erfolgen.
Im Gebäude entstanden auf drei Etagen insgesamt 15 hochwertige Wohneinheiten mit zwei bis vier Räumen und Wohnflächen zwischen ca. 56 m² und 117 m², darunter auch Maisonettewohnungen. Das Nutzungskonzept folgt einem Mehrgenerationenansatz mit einer ausgewogenen sozialen Durchmischung. Barrierefreie Ausführungen, offene Küchen sowie Terrassen, Balkone oder Loggien an jeder Wohnung ergänzen die Ausstattung. Abgerundet wird das Konzept durch Stellplätze mit E-Ladeinfrastruktur.
Planung (HOAI-Leistungsphasen 5 - 8) der haustechnischen Anlagen für die ALG 1, 2, 3 und 8
(Fortführung der Planung auf Basis der Entwurfs- bzw. Genehmigungsplanung des vorherigen Generalplaners (Ingenieurgesellschaft BBP Bauconsulting mbH)
Die unter Denkmalschutz stehende "Alte Post", das ehemals kaiserliche Postamt in Kreischa, wurde saniert und umgebaut.
Bauherr: privater BauherrEin ehemaliger Bauernhof in Mamer, Luxemburg, wurde saniert und zu einer kleinen Wohnanlage umgebaut und erweitert.
Bauherr: privater BauherrDas Wohnquartier Kanadaring in Lahr besteht aus 29 Wohngebäuden unterschiedlicher Größe mit insgesamt 524 Wohneinheiten, die in mehreren Bauabschnitten in den 1980er und 1990er Jahren errichtet wurden. Zudem waren 7 Neubauten mit insgesamt 66 Wohneinheiten geplant.
Bauherr: Städtische Wohnungsbau GmbH LahrEnergeikonzept:
Aus der Analyse der Standortbedingungen wurden für die Wärmeerzeugung verschiedene Varianten näher untersucht. Um den Einsatz möglicher Energieträger, teilweise miteinander kombiniert, vergleichen zu können, wurden zentrale und dezentrale Anlagenkonfigurationen zur Wärmeversorgung betrachtet. Aus Gründen der Energieeffizienz und des Umweltschutzes wurde insbesondere der Einsatz von KWK-Anlagen und Biomasse untersucht.
Fertigstellung: 2012Neubau eines Wohnhauses im Passivhausstandard mit 5 Wohneinheiten in der Dresdner Neustadt.
Bauherr: private BauherrengemeinschaftDas Wohnquartier Weintrauben-/Melanchthonstraße befindet sich in unmittelbarer Nähe des Rosengartens in der Dresdner Neustadt. Die 4-geschossigen Wohnblöcke mit jeweils 4 Hauseingängen wurden, jeweils durch andere Architekten, hochwertig saniert.
Bauherr: Bundesanstalt für ImmobilienaufgabenNeubau zweier Wohnhäuser (Vorder- und Hinterhaus) im Passivhausstandard in Dresden-Neustadt mit 14 Wohnungen, einem Gemeinschaftsraum, zwei Gästezimmern, einer Werkstatt, einer Tiefgarage und einem begrünten Innenhof. Die Gebäudehülle wurde entsprechend gedämmt, nahezu wärmebrückenfrei und luftdicht ausgeführt, eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung und eine solarthermische Anlage installiert.
Bauherr: Baugemeinschaft b33 GbR mbHUmbau und Sanierung eines Mehrfamilienwohnhauses im Sanierungsgebiet Dresden-Pieschen mit Einbau von sieben großen, behindertengerechten Wohneinheiten, welche für eine ambulante Pflege eingerichtet sind.
Bauherr: PSD Planungs- und Sanierungsträgergesellschaft mbH Dresden-PieschenNeubau eines Pfarrhauses als Niedrigenergiehauses mit ca. 150 m² Wohnfläche. Ganzheitliche Wärmeversorgung aus erneuerbarer Umweltenergie mit Erdwärme- und Solaranlage.
Bauherr: Ev. Kirchgemeinde St. Jakobi Schönebeck