Energetische Lösungen | IB Scheffler & Partner

Energetische Konzeption und Fachplanung

Für Neubauten und Bestandsgebäude entwickeln wir energetische Konzepte, die Gebäudehülle, Anlagentechnik, Nutzung und Wirtschaftlichkeit ganzheitlich betrachten. Wir untersuchen Varianten, erstellen die erforderlichen energetischen Nachweise und begleiten Fördervorhaben von der Konzeption bis zur Umsetzung. So schaffen wir belastbare Entscheidungsgrundlagen für technisch und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen.

Energetische Konzeption und Fachplanung

Als Energie- und Förderexperten unterstützen wir Sie bei Ihrem Projekt

Energiekonzepte

Das Energiekonzept dient als Grundlage für den energieeffizienten, umweltverträglichen und wirtschaftlichen Betrieb der Gebäudetechnik. Die Erstellung erfolgt in vier Konzept-Schritten.

Energetische Nachweise und Energieausweise

Der Energieausweis ist ein Dokument, das die energetische Qualität eines Gebäudes beschreibt. Er gibt einen Energiekennwert an, der es ermöglicht, Gebäude energetisch zu beurteilen und zu vergleichen.

Förderbegleitung

Es gibt zahlreiche Programme unterschiedlicher Fördermittelgeber, die den Bau bzw. Umbau von energieeffizienten Gebäuden oder technischen Anlagen bezuschussen.

Wie entsteht ein Energiekonzept?

Ein Energiekonzept zeigt Ihnen, welche Energieversorgung für Ihr Gebäude technisch sinnvoll, wirtschaftlich und klimafreundlich ist, und zwar bevor Sie investieren. Wir erarbeiten es in vier Schritten, für Neubauten ebenso wie für Bestandsgebäude.

 

Schritt 1: Bestandsaufnahme

  • Analyse der bestehenden Anlagentechnik und Anlagenparameter
  • Ermittlung von Strom- und Wärmeverbrauchern sowie ggf. Kälteverbrauchern
  • Erfassung des Jahresverbrauchs an Strom & Wärme einschließlich der Betriebskosten
  • Überschlägige Ermittlung der Heiz- und Kühllasten einschließlich Warmwasserverbrauch

Schritt 2: Systemvorschläge

  • Analyse des Standorts hinsichtlich des Platzangebots für die Anlagentechnik und der verfügbaren Energiequellen
  • Erstellung verschiedener Varianten auf Grundlage unterschiedlicher Energieträger (Fokus liegt auf regenerativen Energien)
  • Konzept zur Gestaltung des Anlagenaufbaus je Variante

Schritt 3: Systemanalyse

  • energetische & wirtschaftliche Analyse der verschiedenen Varianten
  • Simulationsrechnungen mit Ertragsprognose (bspw. für Solarthermie, PV, Wärmepumpe, BHKW)
  • Darstellung der Umweltverträglichkeit (anfallende / vermiedene CO2-Emissionen)
  • Darstellung möglicher Förderungen
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen (bspw. nach VDI 2067)

Schritt 4: Optimierungsprozess

  • Bewertung der verschiedenen Systemlösungen
  • Ermittlung der energetisch und wirtschaftlich optimalen Anlagenstruktur
  • ggf. Abstimmung und Einbeziehung weiterer Bewertungskriterien
  • Festlegungen der Systemlösung für das Energiekonzept

Ihr Ergebnis

Sie erhalten ein Energiekonzept mit einem nachvollziehbaren Variantenvergleich und einer klaren Empfehlung. Es dient als Grundlage für Ihre Investitionsentscheidung, für [Förderanträge] und für die anschließende Fachplanung der technischen Gebäudeausrüstung.

Energetische Nachweise und Energieausweise

Für Neubauten muss nachgewiesen werden, dass die gesetzlichen Anforderungen an Energiebedarf und Wärmeschutz eingehalten werden. Bei Änderungen an bestehenden Gebäuden gelten Anforderungen an die erneuerten Bauteile oder an das gesamte Gebäude. Wir erstellen die erforderlichen Nachweise nach den geltenden gesetzlichen Vorgaben (GModG), am besten schon früh in der Planung. So fließen die Ergebnisse rechtzeitig in Dämmung und Anlagentechnik ein, und spätere Umplanungen werden vermieden. Wenn Sie Fördermittel nutzen, stimmen wir die Nachweise auch auf die Anforderungen der Förderprogramme ab.

Unsere Leistungen

  • Energetische Nachweise für Neubau und Sanierung
  • Nachweise des sommerlichen Wärmeschutzes
  • Technische Nachweise für Förderprogramme, zum Beispiel die Bestätigung zum Antrag (KfW) und die Technische Projektbeschreibung (BAFA)  → Förderbegleitunng
  • Energieausweise für Wohn- und Nichtwohngebäude - auch für Baudenkmale

Wenn wir den Nachweis für Ihr Gebäude ohnehin erstellen, stellen wir Ihnen den Energieausweis auf Grundlage derselben Berechnung aus. Das spart Ihnen doppelten Aufwand.

Energieausweise

Ein Energieausweis zeigt, wie energieeffizient ein Gebäude ist. Bei Neubau, Verkauf und Vermietung sowie in bestimmten öffentlich genutzten Gebäuden ist er gesetzlich vorgeschrieben. Wir beraten Sie, welcher Ausweis für Ihr Gebäude zulässig und sinnvoll ist.

Wann brauchen Sie einen Energieausweis?

  • Neubau: unverzüglich nach Fertigstellung, immer als Bedarfsausweis. Das gilt auch nach Änderungen, bei denen der Energiebedarf des gesamten Gebäudes berechnet wird. Haben wir den energetischen Nachweis erstellt, nutzen wir dessen Berechnung, angepasst an den gebauten Zustand.
  • Aushang: In Gebäuden mit starkem Publikumsverkehr muss der Energieausweis gut sichtbar ausgehängt werden. Bei behördlicher Nutzung gilt das ab 250 m² Nutzfläche. Bei sonstiger Nutzung gilt es ab 500 m², wenn ein Energieausweis vorliegt.
  • Verkauf, Vermietung, Verpachtung und Leasing: Interessenten muss der Ausweis spätestens bei der Besichtigung vorgelegt werden, ohne Besichtigung unverzüglich auf Verlangen. Nach Vertragsabschluss wird er übergeben. Schon Immobilienanzeigen müssen Pflichtangaben aus dem Energieausweis enthalten.

Bedarfsausweis oder Verbrauchsausweis?

Es gibt zwei Arten von Energieausweisen. Sie beruhen auf unterschiedlichen Daten und sind unterschiedlich aussagekräftig.

Bedarfsausweis
Beim Bedarfsausweis werden Gebäudehülle und Anlagentechnik im Detail erfasst. Daraus wird der Energiebedarf berechnet. Weil die Berechnung auf genormten Annahmen zu Klima und Nutzung beruht, spielt das Nutzerverhalten keine Rolle, und Gebäude lassen sich direkt miteinander vergleichen. Die detaillierte Erfassung zeigt außerdem, wo Schwachstellen liegen, und bildet damit eine fundierte Grundlage für Modernisierungsempfehlungen. Der Aufwand ist dadurch höher als beim Verbrauchsausweis. Bei Neubauten ist der Bedarfsausweis immer vorgeschrieben, ab 1. Januar 2027 auch für alle Nichtwohngebäude und gemischt genutzten Gebäude.

Verbrauchsausweis
Beim Verbrauchsausweis wird der tatsächliche Energieverbrauch der vergangenen Jahre ausgewertet und um Witterungseinflüsse bereinigt. Gebäudehülle und Anlagentechnik werden dabei nicht im Detail erfasst. Der Aufwand ist dadurch geringer als beim Bedarfsausweis. Weil der Verbrauch stark vom Nutzerverhalten abhängt, aber auch von Leerstand oder Nutzungsänderungen, lassen sich Gebäude damit nur eingeschränkt vergleichen. Der Ausweis zeigt nicht, wo Schwachstellen liegen, in der Folge bleiben Modernisierungsempfehlungen allgemein.

Ab 1. Januar 2027 ist der Verbrauchsausweis nur noch für reine Wohngebäude zulässig, dann aber für alle. Das schließt ältere Gebäude mit weniger als fünf Wohnungen ein, für die bisher ein Bedarfsausweis vorgeschrieben war. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Daten: Statt drei Jahresabrechnungen sind nach Energieträgern getrennte Verbrauchsdaten über zwei Jahre erforderlich.

Neu ab 1. Januar 2027

Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) ändern sich die Regeln:

  • Für Nichtwohngebäude und gemischt genutzte Gebäude ist nur noch der Bedarfsausweis zulässig.
  • Auch Baudenkmale brauchen bei Verkauf und Vermietung einen Energieausweis.
  • Für Verbrauchsausweise genügen Verbrauchsdaten aus zwei Jahren.
  • Energieausweise werden digital ausgestellt. Nichtwohngebäude erhalten erstmals Energieeffizienzklassen.
  • Bereits ausgestellte Energieausweise bleiben bis zum Ende ihrer zehnjährigen Gültigkeit gültig.

Was kostet ein Energieausweis?

Die Kosten hängen vor allem ab

  • von der Art des Ausweises (Bedarfs- oder Verbrauchsausweis),
  • von der Gebäudeart und der Anzahl der Wohn- oder Gewerbeeinheiten,
  • von den vorhandenen Unterlagen, etwa Plänen, Baubeschreibung, Angaben zur Anlagentechnik oder Verbrauchsdaten.

Je vollständiger die Unterlagen sind, desto geringer ist der Aufwand. Gern erstellen wir Ihnen ein unverbindliches Angebot. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Qualifiziert für Energieausweise und Förderprogramme

Wir sind berechtigt, Energieausweise für Wohn- und Nichtwohngebäude auszustellen, auch für Baudenkmale. Die energetische Bewertung erfolgt nach DIN V 18599.

Für viele Förderprogramme von KfW und BAFA muss ein Energieeffizienz-Experte aus der Expertenliste des Bundes beteiligt sein. Im Ingenieurbüro Dr. Scheffler & Partner sind Kollegen in den Kategorien „Wohngebäude“, „Nichtwohngebäude“ und „Effizienzhaus Denkmal sowie Baudenkmale und sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz“ eingetragen. Wir erstellen die erforderlichen Nachweise und begleiten Ihr Vorhaben von der Antragstellung bis zum Abschluss.

Förderbegleitung

Förderbegleitung

Fördermittel können die Kosten für energieeffizientes Bauen und Sanieren spürbar senken. Die Programme ändern sich jedoch häufig, und Fehler bei der Antragstellung können den Förderanspruch gefährden. Wir prüfen, welche Programme zu Ihrem Vorhaben passen, und begleiten Sie von der Antragstellung bis zum Verwendungsnachweis. Als Energieeffizienz-Experten für Förderprogramme des Bundes erstellen wir die erforderlichen technischen Nachweise.

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Das zentrale Förderprogramm des Bundes für die Sanierung besteht aus drei Teilprogrammen:

  • BEG Wohngebäude (BEG WG) und BEG Nichtwohngebäude (BEG NWG): Förderung der Sanierung zum Effizienzhaus beziehungsweise Effizienzgebäude über die KfW, für Kommunen auch als Zuschuss
  • BEG Einzelmaßnahmen (BEG EM): Förderung einzelner Maßnahmen, zum Beispiel an Gebäudehülle oder Anlagentechnik. Die Heizungsförderung läuft über die KfW, die übrigen Einzelmaßnahmen über das BAFA.

Gut zu wissen:

  • Auch Fachplanung und Baubegleitung werden gefördert.
  • Der Förderantrag muss in der Regel gestellt werden, bevor die Maßnahme beginnt. Planungsleistungen dürfen vorher beauftragt werden.
  • Neubauten werden nicht über die BEG gefördert. Wir prüfen gern, welche anderen Programme für Ihr Neubauvorhaben in Frage kommen.

Aktuelle Konditionen finden Sie beim BAFA und bei der KfW.

Lassen Sie uns über Ihr Projekt sprechen.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Ihr Ansprechpartner:

Herr Fares Garabet
Telefon: 0 351 25469-0
Email: info@ib-scheffler.de

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