Rettungsdienste & Medizin
Die Ortschaft Mobschatz entstand 1999 durch die Eingemeindung verschiedener Ortsteile im Westen der Landeshauptstadt Dresden und ist mit ca. 1.500 Einwohnern ein verhältnismäßig dünn besiedelter Stadtteil.
Die Stadtteilfeuerwehr Mobschatz ist eine von insgesamt 21 Dresdner Stadtteilfeuerwehren. Zum Zeitpunkt der Fertigstellung sind 56 Kameradinnen und Kameraden ehrenamtlich im Einsatz.
Das neu entstandene Gerätehaus ersetzt ein sanierungsbedürftiges Gebäude aus dem Jahr 1980 und dient als Vorlageprojekt für weitere Gerätehäuser.
Die Nutzfläche von 940 m² sind auf das Erd- und Obergeschoss verteilt. Der Neubau besitzt drei Stellplätze für ein Löschfahrzeug, einen Mannschaftstransporter und ein Reservefahrzeug. Das Gründach dient dem sommerlichen Wärmeschutz sowie als Regenwasserrückhaltung.
Die Übergabe an den Nutzer erfolgte im Dezember 2023.
Planung und Bauüberwachung (HOAI-Leistungsphasen 2 – 9) der haustechnischen Anlagen für die AG 1, 2, 3 und 7.
Am Fuße des Skihangs in Oberwiesenthal befindet sich die Bergwachtstation. Deren Anfänge liegen in den 1920er Jahren. Das Gebäude der Rettungswache am jetzigen Standort wurde 1999 gebaut und 2021 erfolgte der notwendige Erweiterungsbau. Dieser umfasste den Anbau einer Fahrzeughalle mit Lager im Erdgeschoss, einen Schulungsraum inkl. Küche, Büro und Nebenflächen im Dachgeschoss sowie einen Treppenraum als Verbindung zum Bestandsgebäude.
Es erfolgte ein partieller Umbau des Bestandsgebäudes, der Rückbau der Innentreppe, das Schließen der Deckenöffnung und Anpassungsarbeiten im Grundriss, sowie die Erneuerung der Dachhaut.
Mit Beginn der Wintersaison 2022/2023 wurde die neue Bergwachtstation bezogen, die offizielle Einweihung erfolgte am 29.04.2023.
Planung und Bauüberwachung (HOAI-Leistungsphasen 3 - 8) der haustechnischen Anlagen für die AG 1, 2, 3.
Anlagenkonfiguration Heizung
Lüftungsanlage
Das Elblandklinikum Radebeul ist ein Krankenhaus mit mehreren Gebäuden, in denen über 300 Betten für Patienten zur Verfügung stehen. Die Wärmeversorgung des Gebäudeensembles erfolgt über eine Heizzentrale mittels BHKW (370 kW) als Grundlastwärmeerzeuger und zwei Gasbrennwertkesseln mit insgesamt 1,3 MW zur Spitzenlastabdeckung. Diese wird vom örtlichen Energieversorger betrieben.
Für den energetisch und wirtschaftlich optimalen Betrieb wurde zwischen dem Elblandklinikum und dem Energieversorger eine Rücklauftemperaturbegrenzung an der Schnittstelle zur Heizzentrale vereinbart. Dies wurde zum Anlass genommen, die Wärmeverteilsysteme grundsätzlicher analysieren und ein ausführliches Konzept zur Optimierung erarbeiten zu lassen und schließlich auch umzusetzen.
Im ersten Schritt wurden in 2017 die hydraulischen Systeme zur Wärmeverteilung und Wärmeübergabe an die einzelnen Gebäude aufgenommen und analysiert. Auf dieser Grundlage erfolgte die Identifikation von Optimierungspotentialen und die Ableitung individueller Maßnahmen. Das Optimierungskonzept wies neben den wichtigen hydraulischen Maßnahmen auch das energetische Einsparpotential und die voraussichtlichen Investitionskosten unter Berücksichtigung möglicher Fördermittel auf.
Die Umsetzung des Optimierungskonzeptes erfolgte 2018/2019 in mehreren Bauetappen. Nach weiteren detaillierten Bestandsaufnahmen der einzelnen Heizzentralen und Heizungsverteilnetze der Gebäude wurde die fachliche Planung inkl. Ausschreibung bis hin zur Bauüberwachung betreut.
Im Ergebnis der umgesetzten Optimierungsmaßnahmen an den unterschiedlichen Gebäudeheizungssystemen konnten nicht nur die Rücklauftemperaturen, sondern auch der Energiebedarf und die damit verbundenen CO2-Emissionen deutlich verringert werden.
Erstellung des Konzeptes
Umsetzung des Konzeptes
Optimierung Heizzentralen & Hydraulischer Abgleich Heizungsnetz:
Analyse und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zur Errichtung eines Nahkältesystems und schrittweise Sanierung der energetischen Anlagentechnik im Krankenhaus Küchwald des Klinikums Chemnitz.
Für die Errichtung eines Nahkältesystems mit einer Kälteleistung von 2 MW wurden verschiedene Varianten analysiert und wirtschaftlich bewertet. Im Ergebnis konnte eine zentrale Kälteversorgung mit Nutzung mehrere Erzeugungsanlagen und die Errichtung eines Nahkältenetzes als wirtschaftlichste Anlagenkonfiguration empfohlen werden. Als weitere energetische Anlagenkomponente wurde die Druckluftversorgung durch Errichtung eine neuen Erzeugeranlage mit einer max. Liefermenge von 4,2 m3/min und Einspeisung in das Druckluftringleitungssystem erweitert.
In der Klinik für Innere Medizin wurden zur Infektionsprävention bei Tuberkulose vier Doppelzimmer mit vorgelagerten Schleusen ausgerüstet. Für den erforderlichen Luftwechsel in Patientenzimmern und Schleusen wurden in sehr beengten Bestandsräumen RLT-Anlagen einschließlich der Versorgungssysteme installiert und auf die GLT des Klinikums aufgeschaltet.
Technische Gesamtplanung und Bauüberwachung der HOAI-Leistungsphasen 2-8
Auf dem Gelände des Krankenhauses St. Joseph-Stift Dresden wurde ein eingeschossiger Neubau als CT-Anbau für die Erweiterung der Radiologie an den zentral im Krankenhausgelände liegenden Funktionstrakt angefügt. Diese Erweiterung musste ohne Einschränkungen für den Klinikbetrieb im Krankenhaus St. Joseph-Stift erfolgen.
Die Kälte- und die Wärmeversorgung der Räume für den Bereich Untersuchung, Bereich Warten und den Bereich Schaltraum erfolgt jeweils über ein Außengerät, einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. In den Räumen wurden die Geräte an den Decken jeweils als Kassetten mit 4-seitigem Luftausblas installiert.
Die Übergabe an den Auftraggeber erfolgte im März 2014.
Planung und Bauüberwachung (HOAI-Leistungsphasen 2-8) der gebäudetechnischen Anlagen
Planung und Realisierung Anpassungen an bestehende und neue Infrastrukturen wie Heizung, Raumlufttechnik, Sanitär, Technische Gase, Nutzungsspezifische Anlagen durch Modifizierung von Forschungsschwerpunkten.
Bauherr: IPF – Leibniz - Institut für Polymerforschung Dresden e.V.Projektskizze zur Errichtung einer Energiezentrale
Bauherr: HUMAINE Vogtland-Klinikum Plauen GmbHAnlagenkonzept mit Aufteilung der Wärmeerzeuger, Auslegung BHKW-Modul für die Grundlast, Biomasseanlage für die Mittellast und Spitzenlastgaskessel.
Fertigstellung: 2006