St. Marienkirche Barby

Bauherr: Ev. Kirchgemeinde St. Marien Barby
Architekt: A+I Planungsbüro Seidl & Dr. Heinecke
Fertigstellung: 2020
Sanierung HLS-Planung Kirchenheizung

Für die unter Denkmalschutz stehende ev. Kirche St. Marien in Barby wurde eine neues Warmluftheizsystem mit Unterflurwärmestationen und statischen Heizflächen im Bereich der Fenster zur Kompensation des Kaltlufteinfalls installiert. Eine Fußbodenheizung im Altarraum sorgt für eine örtliche Temperierung zu Konzerten oder Gottesdienstgestaltungen. Die Wärmeerzeugung erfolgt über einen Gasbrennwertkessel.

Zur Stabilisierung des Raumklimas wurde ein klimaregulierendes Lüftungssystem errichtet, das unter Berücksichtigung bauphysikalischer Zusammenhänge, insbesondere im Sommerhalbjahr, die Raumluftfeuchte in einem zulässigen Toleranzbereich hält.

Die Sanierung wurde im Oktober 2020 fertiggestellt.

Ingenieurleistungen

Planung und Bauüberwachung der Technischen Anlagen (ALG 2+3 ; LP 2-9)

  • neues Warmluftheizsystem mit Unterflurwärmestationen
  • statischen Heizflächen im Bereich der Fenster
  • Fußbodenheizung im Altarraum
  • Wärmeerzeugung über Gasbrennwertkessel
  • klimaregulierendes Lüftungssystem

Kirche in Dresden-Rähnitz


Bauherr: Evangelisch-Lutherische Christophoruskirchgemeinde Dresden-Wilschdorf-Rähnitz
Architekt: Architekturbüro Freie Architektin Dipl.-Ing. Angelika Lorenz, 01465 Langebrück
Fertigstellung: 2017
Sanierung Erweiterung & Umbau HLS-Planung Kirchenheizung

Die Evangelische Kirche Dresden-Rähnitz wurde im Innenbereich grundlegend saniert und erhielt einen Sanitäranbau und neuen Eingangsbereich. Im Rahmen dieser Sanierung wurde auch eine neue Heizungsanlage eingebaut.

Ein Gasbrennwertkessel im Anbau versorgt das Heizsystem für die Kirche Rähnitz. Die Kirchenheizung wurde als Warmluftheizung in Kombination mit statischen Heizflächen unter den Fenstern des Kirchenraumes, den Emporen, der Sakristei und der Feierhalle ausgeführt.

Das speziell für Kirchenheizungen ausgelegte Regelsystem ermöglicht eine schonende Beheizung und komfortable Bedienführung durch Klartextanzeigen. Die verschiedenen Nutzungsbereiche werden durch separate Heizkreise versorgt und können zeitlich unterschiedlich betrieben werden.

Im Zuge der Sanierung wurden auch alle Medien (Gas, Trinkwasser, Elt) auf dem Friedhofsgrundstück neu verlegt. Ebenso wurde die Friedhofswasserversorgung einschl. der Zapfstellen erneuert.

Ingenieurleistungen

Planung und Bauüberwachung (HOAI-Leistungsphasen 2-8) der sanitär-, heizungs- und lüftungstechnischen Anlagen

  • Gasbrennwertkessel (wandhängend) 45 kW
  • Wärmeverteilung über dezentrale Wärmestationen und statische Heizflächen
  • Erneuerung aller Medien auf dem Grundstück (einschließlich Friedhof)

Schlosskirche Lutherstadt Wittenberg


Bauherr: Bau- und Liegenschaftmanagement Sachsen-Anhalt (BLSA)
Architekt: Cuboidoo Architekten BDA, Halle/Saale
Fertigstellung: 2016
Sanierung HLS-Planung Kirchenheizung

Die Schlosskirche der Lutherstadt Wittenberg wurde für das Reformationsjubiläum 2017 aufwendig saniert. Im Rahmen dieser Sanierung wurde ein neues Heizungs- und Lüftungssystem installiert, das die besonderen Belange einer Kirche mit historischer Bausubstanz und sehr wertvoller Inneneinrichtung berücksichtigt.

Für die vorgesehene ganjährige Nutzung der Schlosskirche zu Gottesdiensten, Konzert- und sonstigen Veranstaltungen mit hohen Besucherzahlen gabe es besondere Anforderungen an das Heizungs- und Lüftungssystem. Die erforderlichen Eingriffe in die Bausubstanz für die Erneuerung der Anlagentechnik sollten dabei auf das erforderliche Mindestmaß begrenzt werden, um unnötige Schädigung der historischen Bausubstanz zu vermeiden.

Die Wärmeerzeugung für Schloss und Schlosskirche erfolgt zentral über eine Heizzentrale mit Gasbrennwertkessel. Das Heizsystem für die Kirche berücksichtigt bestehende Anlagenkompenenten einer zentralen Warmluftheizung, die durch dezentrale Warmluftstationen zur besseren Wärmeverteilung ergänzt wurden. Die Anlage verfügt über die Möglichkeit einer Zuluftbefeuchtung für ein geeignetes Raumklima im Orgelbereich sowie einer Temperierung im Gestühlsbereich mit mehreren Regelzonen. Auf der Empore wurden unterhalb der Fenster Heizflächen und auf der Orgelempore zusätzlich Unterflurkonvektoren angeordnet. Um Schäden an Bausubstanz und Inventar zu vermeiden, wurde eine klimaregulierende Lüftungsanlagen installiert.

Den Betrieb der Heizungs- und Lüftungsanlage steuert ein Automationssystem, das auf die spezifischen Belange großer Kirchenräume mit sehr wertvoller denkmalgeschützter Bausubstanz ausgelegt ist und den bauphysikalisch schonenden Betrieb der gesamten Anlagentechnik regelt.

Ingenieurleistungen

Planung und Bauüberwachung (HOAI-Leistungsphasen 2-8) der heizungs- und lüftungstechnischen Anlagen bestehend aus:

  • Anschluss an zentrale Wärmeerzeugung mit Gasbrennwertkessel
  • zentrales Warmluftgerät mit Möglichkeit der Zuluftbefeuchtung
  • mehrere dezentrale Wärmestationen
  • Gestühlsheizung mit Spezialkonvektoren und mehreren Regelzonen
  • Statische Heizflächen unterhalb der Fenster auf Empore und Nebenräumen
  • klimaregulierende Lüftungsanlage
  • Feuerlöschleitung für den Turm

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  • Fußbodenheizung für neu errichteten Gruppenraum
  • klimaregulierende Lüftungsanlage in der Kirche
  • DDC-Regelanlage für Kirchenheizungen
  • neue Sanitärräume mit zentraler Lüftungsanlage
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  • DDC-Regelsystem für Kirchenheizungen
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  • Statische Heizflächen an den Fenstern
  • DDC-Regelsystem für Kirchenheizungen mit Feuchtevorrang
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  • Photovoltaik-Anlage
  • Denkmalschutz / denkmalgeschützte Bausubstanz
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Ingenieurleistungen
  • Photovoltaik-Anlage
  • Denkmalschutz / denkmalgeschützte Bausubstanz
  • Errichter: ELEKTRO + SOLAR Matthias Fischer, Dresden
Fertigstellung: 2004
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ALG 2; LP 1-8

  • Dachheizzentrale (hochwassersicher) mit zwei Brennwertkesseln als Kaskade
  • Warmluftheizung mit vier hochwassersicheren Unterflurkonvektoren für die Kirche
  • Heizflächen an den Fenstern im Bereich der Empore und Sockelleistenheizung im Foyer
  • DDC-Regelsystem für Kirchenheizungen mit Feuchtevorrang
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Bauherr: Ev.-Luth. Kirchgemeinde "Maria am Wasser" Dresden-Hosterwitz
Ingenieurleistungen

Planung und Bauüberwachung (HOAI-Leistungsphasen 2-8) der haustechnischen Anlagen für Kirche, Pfarrhaus und Jugendzentrum, Technische Anlage bestehend aus:

  • Gasbrennwertkaskade 120 kW in Dachheizzentrale
  • Warmluftheizung mit 3 hochwassersicheren Unterflur-Wärmestationen
  • Luft-Wasser-Wärmepumpe 7 kW im Kirchendach
  • Wandtemperierungsanlage im Sockelbereich
  • Heizungsregelung mit Aufheizautomatik und Feuchtevorrang
  • Langzeit-Messungen zur Gebäudehülle und Raumklima
Fertigstellung: 2003
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Neubau einer Kirche im Großraum Leipzig. Auf dem begrünten Flachdach der dem Kirchenraum vorgelagerten Gemeinderäume wurde eine Photovoltaik-Anlage aufgeständert.

Dieses Projekt wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt im Rahmen der Förderinitiative "Kirchgemeinden für die Sonnenenergie" gefördert.

Bauherr: Kath. Pfarrei "St. Trinitatis" Grimma
Ingenieurleistungen
  • auf Flachdach aufgeständerte Photovoltaik-Anlage
  • Förderung "Kirchgemeinden für die Sonnenenergie"
  • Errichter: Kallweit Solartechnik, Dresden
Fertigstellung: 2002