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Referenzen

Marienkirche Salzwedel

Salzwedels ältestes Bauwerk - die Marienkirche - wurde im Rahmen einer langfristigen Maßnahme saniert und restauriert. Ein Schwerpunkt der Erneuerung des Bauwerks ist neben der langfristigen Konservierung der wertvollen historischen Bausubstanz die langfristige Sicherung der Nutzungsmöglichkeiten nach modernen Gesichtspunkten.

In einer ersten Bauetappe wurde zur Trockenlegung durchfeuchteter Bauwerksbereiche im Sockelbereich der Außenwände und Säulen eine Bauteiltemperierung eingebaut. Als Wärmeerzeugungsanlage ist eine Erdwärmeanlage mit vier Erdsonden, die nach dem Direktverdampfungsprinzip arbeitet, im Außenbereich der Kirche unterflur installiert worden.

In der zweiten Bauetappe wurde ein BHKW für die Wärmeversorgung der Joachimskapelle und zur Stromversorgung für die Wärmepumpe installiert. Die Beheizung der Joachimskapelle erfolgt über eine Fußbodenheizung und Gebläsekonvektoren.

Bauherr: Ev. Kirchgemeinde St. Marien

Architekt: Ingenieurbüro für Bauplanung, Dipl.-Ing. H. Krause

Ingenieurleistungen: Planung und Bauüberwachung (HOAI-Leistungsphasen 1-8) der Anlagen für die Bauteiltemperierung, Bauteiltemperierungsanlage mit:

  • 10 Temperierungskreisen je 100 m im Sockelbereich der Wände und Säulen
  • Wärmepumpe mit Direktverdampfung 24 kW und vier Erdsonden je 120 m
  • Heizkreisverteilung und witterungsgeführter Regelung
  • Bauseitige Leistungen mit Wiederherstellung der historischen Bausubstanz unter Berücksichtigung reversibler Anlagentechnik
  • Erweiterung Heizung mit BHKW-Anlage und Fußbodenheizung sowie Gebläsevektoren für die Joachimskapelle

Fertigstellung: 2015