EV. AKADEMIE MEIßEN

Sanierung und Umbau des denkmalgeschützten Gebäudeensembles "Alter Klosterhof St. Afra" in Meißen zu einer modernen Tagungs- und Begegnungsstätte mit Beherbergungs- und Verpflegungsbetrieb. Die Ursprünge des Augustinerklosters reichen bis in das 13. Jahrhundert zurück. Es besteht aus mehreren Gebäudeteilen, welche schrittweise saniert wurden. Zurückhaltende, meist unsichtbare Installationen stehen im Einklang mit der behutsam sanierten, teils noch erhaltenen historischen Bausubstanz. Bei der Konzeption der technischen Anlage wurde insbesondere Wert auf den Einsatz umweltgerechter Technik mit Nutzung regenerativer Energien und Ressourcen gelegt.

  • Bauherr Evangelisch- Lutherisches Landeskirchenamt Sachsens
  • Architektur: PFAU ARCHITEKTEN, Dresden (www.pfauarchitekten.de)
  • Ingenieurleistungen Komplette HLS-Technik, Solarthermie, Photovoltaikanlage, Regenwassernutzungsanlage mit Vegetationsbewässerung, Visualisierung erneuerbare Energien
  • Anlagenkosten 687 T€
  • Fertigstellung 2000 bis 2005
Gesamtansicht ehemaliger Klosterhof Ansicht Torhaus alte Stadtmauer + Treppenturm mit PV-Anlage Kreuzgang Kapelle Wehrgang PV-Anlage auf Treppenturm Solarthermie Kreuzganghaus Visualisierung Heizzentrale Kreuzganghaus
 
BISCHOF-BENNO-HAUS SCHMOCHTITZ

Bildungsstätte des Bistums Dresden-Meißen 6 km östlich von Bautzen. Energieeffizienter und ökologischer Umbau einzelner Häuser der Bildungseinrichtung. In diesem Rahmen: Denkmalgerechter Umbau einer über 200 Jahre alten Scheune im barocken Gebäudeensemble des ehemaligen Rittergutes zur heutigen Nutzung als Gesellschaftsraum und Kirche. Dabei bewusster Erhalt aller, den Scheunencharakter hervorhebenden Details; behutsamer Einbau moderner Technik. Umweltschutzpreis Bautzen.

Denkmalgerechter Umbau des Ostflügels, bestehend aus ehemaliger Remise und Kopfbau. Es entstand ein Kommunikationshaus Dorf/Land mit Begegnungsraum sowie behindertengerechte Unterkünften im Kopfbau. Wintergartenanbau an Seminargebäude mit Fußbodenheizung und Klimageräten. Bewusster Umgang mit Erneuerbaren Energien an zentralen Gebäuden der Bildungsstätte sowie deren anschauliche Demonstration.

  • Bauherr Bischof-Benno-Haus Schmochtitz / Bistum Dresden-Meißen
  • Ingenieurleistungen Zentrale Niedertemperaturheizanlage auf Heizölbasis (Scheune), RLT-Zentrale im Dachbereich der Scheune, Warmluftheizung für Kirche und Gesellschaftsraum, Dachintegrierte Solarthermische Anlage (78,8 m²) und Photovoltaikanlage 5,0 kWp mit abgestimmtem Rastermaß Bivalente S/W-Wärmepumpe16,6 kW für Grundlast Ostflügel, Spitzenlast über Heizanlage Torhaus, 5 Erdsonden a 95 m
  • Anlagenkosten 402 T€
  • Fertigstellung 2000 / 2005 / 2008
Gesamtansicht Bischof-Benno-Haus Schmochtitz Scheune mit dachintegrierter Solar- und PV-Anlage Bohrarbeiten für die Erdsonden Ostflügel mit Remise Wintergarten am Seminargebäude Speisesaal Küchenzeile, Designer-Heizkörper neuer Speisesaal im Wintergarten neuer Speisesaal im Wintergarten
 
MARSTALL WERNIGERODE - KONZERT-UND AUSSTELLUNGSHALLE IN WERNIGERODE - 1. BA

Der ehemalige königliche Marstall Wernigerode wurde als Konzert- und Ausstellungshalle mit multifunktionaler Nutzung umgebaut. Im angrenzenden Gebäude sind Nebenräume für die Veranstaltungen mit Büro, Künstergarderoben, Teeküche und Sanitärbereich eingerichtet worden. Der Ausbau des Marstalls erfolgt in mehreren Bauabschnitten, zunächst wurde der 1. Bauabschnitt fertiggestellt.

Für die saisonale Nutzung des Gebäudes von April bis Oktober mit 300 bis 400 Personen wurden hochwertige technische Ausrüstungen vorgesehen. Im Obergeschoss des Nebengebäudes sind die Technikräume für die Heizungs- und Lüftungstechnik angeordnet. Die Beheizung der Nutzungsbereiche erfolgt über einen Gasbrennwertkessel mit Raumheizsystemen. In der Konzert- und Ausstellungshalle wurden Unterflurkonvektoren eingebaut. Die Lüftungsanlage ist für Konzertbetrieb ausgelegt und mit Unterflurkanälen und wandbündigen Quellluftauslässen ausgeführt worden.

  • Bauherr:       GWW Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH
  • Architekt:      Dipl.-Ing. Rolf Fuhrmann, Wernigerode                                        
  • Ingenieurleistungen: Planung der technischen Anlagen Heizung/Lüftung/Sanitär: medientechnische Erschließung TW, AW, Gas; Heizung mit Gasbrennwertkessel 170 kW als Dachheizzentrale; Warmluftheizung Konzerthalle und statische Heizflächen Nebenräume; Lüftungsanlage mit Unterflurkanälen und wandbündigen Quellluftauslässen

 

Marstall Lüftungskanal Warmluftsystem Quellluftauslass Innenraum Heizzentrale
 
JUGEND- UND BEGEGNUNGSZENTRUM RÖDLITZ

Um- und Ausbau eines ehemaligen Bauerngutes zu einem Jugend- und Begegnungszentrum. Das Bauerngut ist ein denkmalgeschützter Dreiseitenhof, der im Jahre 1912 erbaut wurde. Er verfügt über drei Gebäude, ein Wohnhaus, eine große und eine kleine Scheune.

Der Ausbau des Bauerngutes erfolgte in drei Bauabschnitten unter Beachtung denkmalschutzrechtlicher und ökologischer Aspekte. Beim Bau des Jugendzentrums sollte ein Zeichen für den Umgang mit der Schöpfung gesetzt und ein Beitrag zum Erhalt sowie zur sinnvollen Nutzung unserer natürlichen Ressourcen geleistet werden.

Die wärme- und medientechnische Versorgung erfolgt unter Berücksichtigung regenerativer Energien und Ressourcen.

  • Bauherr Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Rödlitz/ Heinrichsort
  • Ingenieurleistungen Holzpelletskessel 30 kW mit Pufferspeicher 1.000 l und Solarthermieanlage 9,6 m² Kollektorfläche, automatische Brennstoffversorgung über Pelletslager 20 m³, Fußbodenheizung, Unterflurkonvektoren, Dekor- und Profilheizflächen, Regenwassernutzungsanlage mit Zisterne 9 m³ für Toilettenspülung und Gartenbewässerung, Photovoltaikanlage mit Dachintegrationssystem und einer Leistung von 4,05 kWp.
  • Anlagenkosten 102,4 T€
  • Fertigstellung 2005
Gebäudeansicht Jugend- und Begegnungszentrum Solarthermieanlage auf Fachwerkhaus Holzpelletskessel Pufferspeicher Anlagenschema Fußbodenheizung Treppenaufgang Gemeindesaal
 
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