INSTITUT FÜR POLYMERFORSCHUNG DRESDEN E.V.

Das IPF wurde 1992 als Nachfolgeinstitut des Instituts für Technologie der Polymere der AdW der DDR gegründet und gehört heute zu den größten Polymerforschungseinrichtungen in Deutschland. Die anwendungsorientierte Grundlagenforschung am IPF zielt auf die Erarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen für die Verbesserung oder Neuentwicklung von Polymerwerkstoffen und Technologien.

Durch die Modifizierung und Erweiterung von Forschungsschwerpunkten mussten Anpassungen an bestehenden und neuen Infrastrukturen wie Heizung, Raumlufttechnik, Sanitär, Technische Gase, Nutzungsspezifische Anlagen geplant und realisiert werden.

Zum Standort des IPF gehören mehrere Gebäude in denen Verwaltung, Forschung, Werkstätten und Labore untergebracht sind. Die Sanierung, Modernisierung und Erweiterung der Technischen Anlagen erfolgen in zeitlichen Abschnitten im laufenden Institutsbetrieb.

  • Bauherr Leibniz - Institut für Polymerforschung Dresden e.V.
  • Ingenieurleistungen Erneuerung von Heizzentralen mit Fernwärmestationen 350 bis 900 kW, Solarthermieanlage mit 80 m² Kollektorfläche, Installationen für Technische Gase, Druckluft und Vakuum in verschiedenen Laborräumen Erneuerung der Heizungsanlagen in mehreren Gebäudeteilen, Sanierung der Sanitärinstallationen mit Einbau von Neutralisations-, Prozeßkühlwasser-, Drucklufterzeugungs- und Druckerhöhungsanlagen
  • Anlagenkosten 2,1 Mill. €
  • Fertigstellung 1996 - 2008
Hauptgebäude Solaranlage auf Werkstattgebäude Laborraum Lüftungstechnik im Laborraum Flur Dachaufsicht Institutsgebäude Fernwärmestation Prozesskühlwasseranlage Neutralisationsanlage
 
SÄCHSISCHES STAATSWEINGUT SCHLOSS WACKERBARTH

Sanierung eines denkmalgeschützten barocken Gebäudeensembles mit Schloss, Belvedere und Vinothek sowie Neubau einer modernen Produktionshalle zur Wein- und Sektherstellung als Basis für das neue Konzept vom "Gläsernen Weingut".

Das Schloss ist als repräsentativer Tagungs- und Veranstaltungsort entwickelt. Eine zurückhaltende Installation mit schlicht gehaltener Farbgebung prägt das homogene Erscheinungsbild und schafft Freiraum für noch erhaltene historische Ausstattungsteile.

Unter dem Motto "Wackerbarth erleben" erfahren Besucher des Weingutes bei Führungen, Weinproben und Veranstaltungen die Vielseitigkeit in den Produkten Wein und Sekt sowie des Gebäudeensembles umgeben von einer neugestalteten historischen Parkanlage und der Weinterrassen.

  • Bauherr Sächsisches Staatsweingut GmbH
  • Architektur: h.e.i.z.Haus Architektur.Stadtplanung Dresden (www.heizhaus.de)
  • Ingenieurleistungen Planung und Bauüberwachung der gesamten technischen Anlagen einschl. Medienversorgung. Ganzheitliches technisches Konzept mit Nahwärmesystem und Gasbrennwerttechnik 720 kW, Warmluft-, Strahlungs- und statische Heizung, 22 m² solarthermische Anlage , Regenwasserzisterne 126 m³ für Bewässerungssystem mit Vegetationssteuerung und für WC-Spülung, Lüftungs- und Kälteanlagen für Produktionstechnik und Büroklimatisierung,
  • Anlagenkosten 4,89 Mill. €
  • Fertigstellung 2004
Schloss Wackerbarth Belvedere mit Weinberg Neue Produktionshalle Solarthermische Anlage Sanitärbereich Veranstaltungsraum Gasthaus Weinkeller Abfüllanlage Gasbrennwertkessel 720 kW
 
WASAPARK RADEBEUL

Büro- und Ausstellungszentrum mit 4 Bürogebäuden und einem Casino in zentraler Lage der Gartenstadt Radebeul. Der Wasapark bietet mit neuesten Kommunikations- und Technologiestandards ideale Bedingungen für die Ansiedlung großer Wirtschaftsunternehmen und öffentlicher Einrichtungen.

Für die Neuansiedlung des Arzneimittelwerkes AWD.pharma GmbH wurde das Haus 1 grundlegend saniert und mit modernster Heiz- und Kühltechnik ausgerüstet.

Für den Wasapark wurde ein energetisches Konzept mit dem Ziel umgesetzt, regionale und ökologische Ressourcen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Wärmeerzeugungsanlage für das Objekt zu nutzen. Dazu wurde die bestehende Ölheizung auf Biomasse umgerüstet.

  • Bauherr EUT Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH
  • Ingenieurleistungen Heiz- und Kühlsystem mit 126 kW Kaltwassererzeuger und Ventilatorkonvektoren, komplexe Erneuerung HLS-Technik Haus 1, Konzept erneuerbare Energien, Umrüstung Ölheizung auf Holzpellets
  • Anlagenkosten 560 T€
  • Fertigstellung 2007
Wasapark Haus 3 Gebäudeansicht Haus 1 gestalteter Außenbereich Flur Foyer Konferenzraum mit Ventilatorkonvektoren Teeküche Kaltwassersatz Kaltwasser-Pufferspeicher Heizzentrale mit Holzpelletskessel
 
SÄCHSISCHES DRUCK-UND VERLAGSHAUS DRESDEN

Auf dem Gelände der Sächsischen Druck- und Verlagshaus AG an der Tharandter Strasse wurde der Neubau einer Produktionshalle als eingeschossiges Gebäude errichtet. Die Produktionshalle hat Gebäudehöhen zwischen 4,00 und 7,00 m und eine außergewöhnliche Gebäudegeometrie. Für das Gebäude wurden die gebäudetechnischen Anlagen einschließlich der medientechnischen Versorgung für die Druckmaschinentechnik geplant und die Realisierung überwacht.

Zum Standort des SDV gehören mehrere Gebäude in denen Verwaltung, Produktion, Lager und Veranstaltungsräume untergebracht sind.

  • Bauherr Sächsisches Druck- und Verlagshaus AG
  • Ingenieurleistungen Heizungsanlage mit Deckenstrahlplatten, Installationen für Druckluft, Sanitärinstallationen , Schmutz- und Regenentwässerung, RLT-Anlage
  • Anlagenkosten 140 T€
  • Fertigstellung 2005
Aussenansicht Eingangsbereich Produktionshalle Deckeninstallationen Lichtbänder und Deckenstrahlplatten RLT-Anlage Späneabsauganlage
 
STADTTEILBIBLIOTHEK DD-PIESCHEN

Umbau, Erweiterung und Teilneubau der 1892 erbauten ehemaligen Feuerwache Pieschen zur Stadtteilbibliothek. Erhaltung und Einbeziehung der historischen Bausubstanz; Fußbodenheizung mit ergänzenden Heizkörpern; Unterbringung der RLT-Zentrale im Dachgeschoss des alten Amtshauses, unsichtbare Führung der Zuluft zu den einzelnen, in die Einbauteile der Bibliothek integrierten, Luftauslässen.

  • Bauherr PSD Planungs- und Sanierungsträgergesellschaft mbH Dresden-Pieschen
  • Architektur: h.e.i.z.Haus Architektur.Stadtplanung Dresden (www.heizhaus.de)
  • Ingenieurleistungen Versorgungstechnisches Konzept mit Nahwärmesystem Gasbrennwerttechnik 285 kW im Ortsamt; Strahlungs- und statische Heizung in historischer Bausubstanz, integrierte Lüftungsanlage für Lesesaalklimatisierung, Behindertentoilette in historischer Remise, Aufzugsanlage
  • Anlagenkosten 141 T€
  • Fertigstellung 2001
Gesamtansicht vom Ortsamt Pieschen Skizzenblatt der Architekten Bibliotheksbereich Leseplätze Leseplätze mit Aufgang Farbzeichnung der Architekten Gesamtansicht Elbseite
 
GRÜNDER- UND GEWERBEHÖFE DRESDEN

Gründer- und Gewerbezentrum Löbtauer Straße (GGZ): Neubau auf einer Industriebrache, Nutzfläche 15.000 m²; in dezentralen Installationsschächten werden alle Ver- und Entsorgungsleitungen vorgehalten, der versorgungs-technische Ausbau erfolgt in Abhängigkeit von den jeweiligen Mietinteressenten Gründer- und Gewerbehof Großenhainer Straße (GGH): Errichtung in einem 1940 erbauten Industriedenkmal in Dresden-Pieschen. 9020 m² Gewerbe- und rd. 2000 m² Lagerfläche - Ein Gebäudeleitsystem überwacht sämtliche Funktionen der haustechnischen Anlagen beider Gewerbehöfe.

  • Bauherr Dresdner Gewerbehofgesellschaft mbH
  • Architektur: PFAU ARCHITEKTEN, Dresden (www.pfauarchitekten.de)
  • Ingenieurleistungen Energetisches Konzept (GGH) bestehend aus: Wärmeerzeugungsanlage mit Gas-Brennwertkessel 895 kW, Sanitärtechnische Anlagen in zwei zentralen Kernen und 16 dezentralen Versorgungsschächten; Belüftung von Lagerräumen, Entlüftung der Sanitärkerne (68 Absaugstellen), Vorhaltung der Abluftanbindung für Nutzerbereiche, Entlüftung technischer Betriebsräume; GLT mit Verbindung zur Leitzentrale im Gründer- und Gewerbezentrum (GGZ) Dresden-Löbtau
  • Anlagenkosten 1.900 T€
  • Fertigstellung 1999 / 2004
Gesamtansicht von der Großenhainer Straße (GGH) Innenansicht Gewerberaum (GGH) Innenansicht Galerieetage (GGH) Etagenkernzone (GGH) Gesamtansicht von der Löbtauer Straße (GGZ) Gangbereich mit Versorgungsleitungen (GGZ) Gesamtansicht Hofseite (GGZ) Heizzentrale (GGZ) Gasbrennwertkessel
 
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