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Für die Beheizung oder auch Temperierung von Kirchen stehen verschiedene Anlagentechniken zur Verfügung, die fundierte Kenntnisse erfordern um einerseits Invest- und Betriebskosten niedrig zu halten und andererseits Schäden an Bauwerk und Inventar zu vermeiden. Die spezifischen Besonderheiten von Sakralbauten stellen hohe Ansprüche an Planung und Anlagenbetrieb.
Allgemein lässt sich feststellen, dass die Auswahl eines Heizsystems
für Kirchen und besonders für denkmalwerte alter Bauart,
mit äußerster Sorgfalt zu erfolgen hat. Dabei gilt es
immer wieder neu nach einer Bestandsaufnahme aller vorherrschenden
Einflussfaktoren sehr genau abzuwägen und zu entscheiden, welches
Heizungssystem zum Einsatz kommen soll. Es ist also nicht möglich,
zu pauschalieren, wie auch die Ergebnisse vieler umfangreicher Untersuchungen
zeigen.
Die in Frage kommenden Heizsysteme unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. Systemspezifische Merkmale, die beim jeweiligen Abwägen zum Einsatz eines Heizsystems entscheidend sind, sind sich entwickelnde Strömungsbilder und daraus resultierende Temperaturverteilungen im Raum, die Trägheit und somit Regelbarkeit der Anlage, die Art des Energieträgers und des Heizmediums in Verbindung mit den Medientemperaturen, die Art der Wärmeübertragung, die Möglichkeiten der Luftbehandlung, die Entstehung von Geräuschen und Zugerscheinungen und in erheblichem Maße, vor allem bei älteren Kirchen, der Umfang der notwendigen Eingriffe in die Bausubstanz.
Unser Ingenieurbüro ist seit über 15 Jahren mit den spezifischen Problemen zur Beheizung von Kirchen vertraut und hat in diesem Zusammenhang eine Vielzahl von Heizungskonzepten entwickelt sowie zahlreiche Kirchheizungsprojekte geplant und in der Ausführung betreut.