Für die Beheizung oder auch Temperierung von Kirchen stehen verschiedene Anlagentechniken zur Verfügung, die fundierte Kenntnisse erfordern um einerseits Invest- und Betriebskosten niedrig zu halten und andererseits Schäden an Bauwerk und Inventar zu vermeiden. Die spezifischen Besonderheiten von Sakralbauten stellen hohe Ansprüche an Planung und Anlagenbetrieb.

 Allgemein lässt sich feststellen, dass die Auswahl eines Heizsystems für Kirchen und besonders für denkmalwerte alter Bauart, mit äußerster Sorgfalt zu erfolgen hat. Dabei gilt es immer wieder neu nach einer Bestandsaufnahme aller vorherrschenden Einflussfaktoren sehr genau abzuwägen und zu entscheiden, welches Heizungssystem zum Einsatz kommen soll. Es ist also nicht möglich, zu pauschalieren, wie auch die Ergebnisse vieler umfangreicher Untersuchungen zeigen.

Die in Frage kommenden Heizsysteme unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. Systemspezifische Merkmale, die beim jeweiligen Abwägen zum Einsatz eines Heizsystems entscheidend sind, sind sich entwickelnde Strömungsbilder und daraus resultierende Temperaturverteilungen im Raum, die Trägheit und somit Regelbarkeit der Anlage, die Art des Energieträgers und des Heizmediums in Verbindung mit den Medientemperaturen, die Art der Wärmeübertragung, die Möglichkeiten der Luftbehandlung, die Entstehung von Geräuschen und Zugerscheinungen und in erheblichem Maße, vor allem bei älteren Kirchen, der Umfang der notwendigen Eingriffe in die Bausubstanz.

Unser Ingenieurbüro ist seit über 15 Jahren mit den spezifischen Problemen zur Beheizung von Kirchen vertraut und hat in diesem Zusammenhang eine Vielzahl von Heizungskonzepten entwickelt sowie zahlreiche Kirchheizungsprojekte geplant und in der Ausführung betreut.

Kirchenheizungsprojekte

JACOBIKIRCHE SANGERHAUSEN
  • Gasbrennwertkaskade 240 kW in Emporenraum
  • Warmluftheizung mit 6 Unterflur-Wärmestationen
  • Statische Heizflächen an den Fenstern im Bereich der Emporen
  • Vorhaltung Fußbodenheizung für Orchesterbereich im Chor
  • Heizungsregelung mit Aufheizautomatik und Feuchtevorrang
JACOBIKIRCHE SANGERHAUSEN JACOBIKIRCHE SANGERHAUSEN JACOBIKIRCHE SANGERHAUSEN JACOBIKIRCHE SANGERHAUSEN JACOBIKIRCHE SANGERHAUSEN JACOBIKIRCHE SANGERHAUSEN JACOBIKIRCHE SANGERHAUSEN
JOHANNISKIRCHE BAD SALZELMEN
  • Gasbrennwertkessel 225 kW in Dachheizzentrale
  • Warmluftheizung mit 7 Unterflur-Wärmestationen
  • Statische Heizflächen an den Fenstern im Bereich der Emporen
  • Fußbodenheizung für Orchesterbereich im Chor
  • Bauwerkstemperierung im Sockelbereich der Außenwände und um die tragenden Säulen
  • Heizungsregelung mit Aufheizautomatik und Feuchtevorrang
JOHANNISKIRCHE BAD SALZELMEN JOHANNISKIRCHE BAD SALZELMEN JOHANNISKIRCHE BAD SALZELMEN JOHANNISKIRCHE BAD SALZELMEN JOHANNISKIRCHE BAD SALZELMEN JOHANNISKIRCHE BAD SALZELMEN
KATH. KIRCHE ST. HUBERTUS DRESDEN WEIßER HIRSCH
  • Gaskessel 60 kW · Warmluftheizung mit 2 dez. Unterflur-Wärmestationen
  • Statische Heizflächen in Emporenbereichen und Nebenräumen
  • Feuchtigkeitsgesteuerte Entlüftungsanlage
  • Heizungsregelung mit Aufheizautomatik und Feuchtevorrang
KATH. KIRCHE ST. HUBERTUS DRESDEN WEIßER HIRSCH KATH. KIRCHE ST. HUBERTUS DRESDEN WEIßER HIRSCH KATH. KIRCHE ST. HUBERTUS DRESDEN WEIßER HIRSCH KATH. KIRCHE ST. HUBERTUS DRESDEN WEIßER HIRSCH
KIRCHE DRESDEN LEUBNITZ-NEUOSTRA
  • Gasbrennwertkessel 60 kW in Emporenraum
  • Warmluftheizung mit 2 dez. Unterflur-Wärmestationen
  • Statische Heizflächen in Emporenbereichen und Nebenräumen
  • Heizungsregelung mit Aufheizautomatik und Feuchtevorrang
KIRCHE DRESDEN LEUBNITZ-NEUOSTRA KIRCHE DRESDEN LEUBNITZ-NEUOSTRA KIRCHE DRESDEN LEUBNITZ-NEUOSTRA KIRCHE DRESDEN LEUBNITZ-NEUOSTRA KIRCHE DRESDEN LEUBNITZ-NEUOSTRA KIRCHE DRESDEN LEUBNITZ-NEUOSTRA
JOHANNISKIRCHE BAD SCHANDAU
  • Gasbrennwertkaskade 120 kW in Dachheizzentrale
  • Warmluftheizung mit 4 hochwassersicheren Unterflur-Wärmestationen
  • Statische Heizflächen an den Fenstern im Bereich der Emporen
  • Heizungsregelung mit Aufheizautomatik und Feuchtevorrang
JOHANNISKIRCHE BAD SCHANDAU JOHANNISKIRCHE BAD SCHANDAU JOHANNISKIRCHE BAD SCHANDAU JOHANNISKIRCHE BAD SCHANDAU JOHANNISKIRCHE BAD SCHANDAU JOHANNISKIRCHE BAD SCHANDAU JOHANNISKIRCHE BAD SCHANDAU JOHANNISKIRCHE BAD SCHANDAU
MATTHÄUSKIRCHE DRESDEN-FRIEDRICHSTADT
  • Fernwärmestation 120 kW
  • Warmluftheizung mit 2 hochwassersicheren Unterflur-Wärmestationen
  • Statische Heizflächen an den Fenstern im Bereich der Emporen
  • Fußbodentemperierung
  • Heizungsregelung mit Aufheizautomatik
MATTHÄUSKIRCHE DRESDEN-FRIEDRICHSTADT MATTHÄUSKIRCHE DRESDEN-FRIEDRICHSTADT MATTHÄUSKIRCHE DRESDEN-FRIEDRICHSTADT MATTHÄUSKIRCHE DRESDEN-FRIEDRICHSTADT MATTHÄUSKIRCHE DRESDEN-FRIEDRICHSTADT
KATH. KIRCHE ST. PETER UND PAUL MARKKLEEBERG
  • S/W-Wärmepumpe 20 kW mit 6 Erdsonden
  • Fußbodenheizung
  • Statische Heizflächen im Emporenbereich und Nebenräumen
  • Heizungsregelung mit Aufheizautomatik
KATH. KIRCHE ST. PETER UND PAUL MARKKLEEBERG KATH. KIRCHE ST. PETER UND PAUL MARKKLEEBERG KATH. KIRCHE ST. PETER UND PAUL MARKKLEEBERG KATH. KIRCHE ST. PETER UND PAUL MARKKLEEBERG
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